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Die AG Interaktion Haupt- und Ehrenamt mit Ombudsstelle hat folgende Schwerpunkte erarbeitet:

– Schaffung einer Ombudsstelle:
Ziel ist es, als übergeordnete Beschwerdeinstanz eine unabhängige Clearingstelle mit Mediationsmöglichkeit für alle Beteiligten in der Flüchtlingsarbeit einzurichten. Hier sollen Geflüchtete ebenso ihre Anliegen vortragen können, wie alle ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen, die sonst nicht weiter kommen. Das Konzept ist in Arbeit!

– Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und Hauptamt in den Unterkünften:
In der öffentlichen Unterbringung wird derzeit mit verschiedenen Standards gearbeitet, wodurch sich die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements sehr unterschiedlich darstellen. Wir wollen die rechtlichen Grundlagen und konkreten Aufgabenbeschreibungen erfragen, vergleichen und auswerten. Einzelentscheidungen im Rahmen von Ermessensspielräumen der Unterkunftsleitungen müssen transparent werden. Dazu bedarf es einheitlicher Standards (best practice).

– Verbesserte Kommunikation:
Um die Kommunikation zwischen Haupt- und Ehrenamt in den Unterkünften zu verbessern, müssen in der Zusammenarbeit gemeinsame Ziele und Handlungsabläufe definiert werden. Eine regelhafte Ebene zum Austausch soll eingerichtet werden. Hilfe braucht Raum: Im tatsächlichen wie im übertragenen Sinne. Für jede Unterkunft müssen die Ehrenamtlichen freien Zugang auf ausreichend Räumlichkeiten haben, um Integrationsangebote machen zu können.

– Blick über den Tellerrand bzw. Handeln auf Augenhöhe:
Angebote zur Fortbildung sollen beiden Seiten ausreichend zur Verfügung gestellt werden und auch von beiden Seiten möglichst genutzt werden. Die ehrenamtlich Tätigen haben ihre Aufgaben zu hinterfragen und eigene Leitlinien zu entwickeln.

Die Mitarbeit in unserer AG ist erwünscht!

Direktkontakt: Über das Kontaktformular

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